Die Traumdeutung

Traumdeutung – Aktueller Forschungsstand

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Aktueller Forschungsstand der Traumdeutung

Bis heute gibt es unter den Neurophysiologen keine allgemein akzeptierte Hypothese zu den Traumdeutungen nach Freud und Jung. Zwar werden beide in ihren Grundlagen anerkannt, aber über die Ausrichtung teilen sich die Ansichten. Interessant ist jedoch sicherlich in diesem Zusammenhang die Phaseneinteilung des Schlafes, die im Jahr 1953 von Eugene Aserinsky und Nathaniel Kleitman, beide seinerzeit an der Universität Chicago tätig, entdeckt wurde.

So ergibt sich bei einem herkömmlichen nächtlichen Schlafzyklus folgende Einteilung:

  • W-Phase (Phase kurz vor dem Einschlafen)
  • REM-Schlaf (Traumschlaf)
  • Leichtschlaf Stufe 1
  • Leichtschlaf Stufe 2

Für die Traumdeutung ist dabei der REM Schlaf wichtig. In dieser Phase sind die Träume wesentlich visueller und scheinen auch Symbole zu initiieren. Seinen Namen verdankt der REM-Schlaf der festgestellten Reaktion der Augen in Form eines Augenrollens (Rapid-Eye-Movement) in dieser Phase. Aber auch andere messbare Reaktionen finden in dieser Phase statt wie u. a. erhöhten Blutdruck und Adrenalin-Ausschüttung. Die REM Schlafphase, die etwa fünf bis zehn Minuten beträgt, wiederholt sich ca. alle neunzig Minuten.

 

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