
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Risiken von IVF / ICSI:
Hormonelle Überstimulation: Bei der IVF-Behandlung werden Ihre Eierstöcke stimuliert. Das führt notwendigerweise zur Vergrößerung Ihrer Eierstöcke durch die vermehrte Bildung von Eibläschen, aus denen Eizellen gewonnen werden können. Das wiederum hat zur Folge, dass es zu einer vermehrten Hormonausschüttung kommt, die Sie auch spüren können. Ihr Bauch kann sich aufgebläht anfühlen, Sie haben weniger Appetit, es kann Ihnen übel sein. Meist vergehen diese Symptome nach dem Embryotransfer, sie können sich aber auch steigern (oft und besonders dann, wenn Sie schwanger geworden sind).
Selten kann es notwendig sein, Sie zu einer Infusionstherapie im Krankenhaus aufzunehmen. Auch dann werden Sie vom Team der Reproduktionsmedizinischen Abteilung betreut.
Risiken bei der Punktion: Extrem selten kann es zu Blutungen kommen, noch seltener zu solchen, die eine Bauchspiegelung nötig machen.
Mehrlingsschwangerschaften: Sind bei assistierter Fortpflanzungshilfe deutlich häufiger als bei Schwangerschaften, die spontan eingetreten sind.
Wir gehen sehr sorgfältig mit dieser Problematik um und versuchen individuell gemeinsam mit dem jeweiligen Paar Risiko und Erfolg abzuschätzen.
Mit dem Blastozystentransfer am 5. Tag nach Punktion haben wir die Möglichkeit, weniger Embryonen, die sich dann eben bereits im Blastozystenstadium befinden zu übertragen (<= 2) und somit das Mehrlingsrisiko zu senken.