Implantate bei der Bruststraffung

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Die Bruststraffung mit Implantat

Bei einer weiblichen Brust ist sowohl die Form als auch das Volumen für eine ansprechende Ästhetik sehr wichtig. Durch eine Bruststraffung mit Implantat wird eine feste und volle Brust modelliert. Erschlaffte, hängende  Brüste werden angehoben und neugeformt. Stehen die Brustwarzen sehr tief, können diese in eine jugendliche, höhere Position gebracht werden. Durch die Implantate wird gleichzeitig eine Vergrößerung der Brust erreicht. Verbessert werden durch ein Bruststraffung mit Implantat nicht nur die Größe, Form und Festigkeit, auch eventuelle Asymmetrien können ausgeglichen werden. Die Stillfähigkeit wird durch die Bruststraffung in der Regel nicht eingeschränkt. Die neue Generation der Silikonimplantate hat sich hervorragend bewährt. Das moderne Silikongel ist auslaufsicher, in wissenschaftlichen Studien wurden keine Zusammenhänge mit Bindegewebes- und Rheumaerkrankungen nachgewiesen. Die neuen Implantate verankern sich aufgrund der Oberfläche sehr gut mit dem Gewebe und sind prinzipiell unbegrenzt haltbar. Neben der Straffung und Vergrößerung der Brust können gleichzeitig auch kosmetische Korrekturen, wie beispielsweise an den Brustwarzen, vorgenommen werden. Ist die Brust im oberen Anteil leer oder die Haut sehr vorgedehnt, ist eine Bruststraffung mit Implantat die beste Wahl.

Vor der Operation

 

  • Frauen, die älter als 30 Jahre alt sind, sollten vor dem Eingriff eine Mammografie anfertigen lassen
  • 2 Wochen vor der Operation muss auf blutgerinnende Medikamente, wie zum Beispiel Aspirin verzichtet werden
  • Der Genuss von Nikotin und Alkohol sollte einige Tage vor dem Eingriff auf ein Minimum gesenkt werden. Es ist ratsam, das Rauchen komplett einzustellen
  • Nach dem Eingriff sollten einige Tage zur Regeneration eingeplant werden
  • Vor der Bruststraffung mit Implantat sollten alle Fragen detailliert geklärt werden

 

Während der Operation

Je nach dem Umfang der Operation, kann die Bruststraffung mit Implantat ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Operationsdauer beträgt  in der Regel eineinhalb bis dreieinhalb Stunden. In den meisten Fällen wird die Straffung des Gewebes mit einer Verkleinerung der Brustwarzen oder einer Verlagerung nach oben kombiniert. Das Implantat wird ohne weitere Hautschnitte unter oder auf dem Brustmuskel gesetzt. Die Schnitte verlaufen entweder kreisförmig um die Brustwarze, um die Brustwarze, senkrecht nach unten und zur Seite oder um die Brustwarze und senkrecht nach unten oder um die Brustwarze und umgekehrt T-förmig. Vor der Operation zeichnet der Chirurg die vorgesehenen Hautschnitte und die neue Position der Brustwarze auf die Haut auf. Anschließend wird das Operationsgebiet desinfiziert und steril abgedeckt. Nun werden das Gewebe und die Haut entfernt, die Brust wird neugeformt und die Implantate werden eingesetzt. Die Nähte verlaufen normalerweise um die Brustwarzen herum. Bei stärker erschlafften oder größeren Brüsten kann eine waagerechte Naht in der unteren Brustfalte nötig sein, hierdurch ergibt sich eine umgekehrt L- oder T-förmige Narbe. Im letzten Schritt wird ein BH angelegt, durch den die Schwellungen vermindert werden sollen. Für den Abfluss der Wundflüssigkeit werden kleine Drainagen gelegt.

Bruststraffungen mit Implantat werden in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Der Anästhesist ist während der kompletten Operation anwesend.

Video zeigt: Dr. Mehmet Akbas 

Nach der Operation

In den ersten Tagen nach der Bruststraffung mit Implantat sorgen kühlende Maßnahmen für eine Reduzierung der Schwellung. Die Brüste sind während dieser Zeit empfindlich, leichte Wundschmerzen sind normal und können mit einem Schmerzmittel behandelt werden. Die Drainagen werden innerhalb des ersten Tages entfernt. Für einen Zeitraum von sechs Wochen sollten ein stützender, eng anliegender BH getragen werden. Hierdurch wird die Heilung unterstützt. In den ersten vier Wochen sollte auf Sport verzichtet werden. Das endgültige Ergebnis ist nach drei bis sechs Monaten sichtbar.

Risiken & Nebenwirkungen

Eine Bruststraffung ist, wenn sie von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden nur mit einem niedrigen Risiko behaftet. Etwaige Komplikationen sind im Einzelfall nicht vorhersehbar und nicht komplett auszuschließen. Schwellungen und Blutergüsse sind individuell ausgeprägt Eine eventuell auftretende Infektion des Wundgebietes führt normalerweise nicht zu einer Beeinträchtigung des Ergebnisses. Bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen, Diabetikern und Rauchern kann es zu einer verzögerten Heilung kommen.

Quellenangaben: 

http://www.aesthetic-klinik-hannover.de/schoenheitsoperation/brustverkleinerung-bruststraffung-hannover/

http://www.dariusalamouti.de/brustvergroesserung-implantate-kochsalzfullung/

 

 

 

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